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LAN-to-LAN oder Modem-to-Modem


 

2. Was ist denn das Problem?

 

OK, die Frage ist berechtigt. Warum sollte ich in Zeiten des Internets eine direkte Verbindung von zwei Rechnern oder LANs aufbauen? Es gibt ein paar gewichtige Gründe dafür:

1. Geschwindigkeit! Ich erreiche den angerufenen Rechner mit einem Ping von ca. 60 ms (Strecke Paderborn-Tostedt). Das sollen mal Leute nachmachen, die via ISDN über das Internet verbunden sind.

2. konstante Übertragung! Die Leitung gehört Euch allein.

3. Sollte der Anrufende den Telekom XXL-Tarif haben, kann man sonntags eine kostenlose Ses- sion anleiern. Zu anderen Zeiten trägt der Anrufende allerdings die kompletten Kosten, und das sind mindestens 5 Pf/min im Deutschlandtarif bzw. 3 Pf/min im Ortstarif.

4. Man kann auf das Netzwerk und dessen Freigaben zugreifen. Das klappt aber auch über das In- ternet, wie noch erklären werde.

Also gut, wie bin ich darauf gekommen diesen Aufwand zu betreiben?

Das ist recht einfach. Da ich nach meinem Studium eine Stelle an der Universität in Paderborn ange- nommen habe, musste ich zwangsläufig dort hinziehen. Es war also nicht mehr möglich an den ge- meinsamen LAN-Sessions teilzunehmen. Alternative wäre die schnelle Anschaffung eines fahrbaren Untersatzes (auch Auto genannt) gewesen. Das hätte mir aber hin und zurück ein Fahrtzeit von 6 Stunden (Ich bin halt kein Raser) und Kosten im Bereich von >100 DM beschert. Inakzeptabel!
Also muss eine Fernverbindung aufgebaut werden. Da viele Spiele wie Diablo 2 keine direkte Ver- bindung mehr als Spieloption anbieten, musste Abhilfe geschaffen werden. Ich habe mich daher an den DFÜ-Server erinnert, der mir, inklusive XXL-Tarif der Telekom, sonntägliches Vergnügen ver- schaffen konnte. Bevor ich jetzt die ganzen Schwierigkeiten aufzähle, die damit verbunden waren, gehen wir das Ganze jetzt sachlich an, und zwar nur mit Windows-Hausmitteln, also ohne zusätz- liche Programme.
Alle, die sehr firm in Sachen Windows 9x/ME sind, können zur Kurzanleitung springen.